Die Restaurierung des Fährwagens

Am 1. Februar 2002 begannen im Rahmen einer zwölfmonatigen AB-Maßnahme für Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung die Arbeiten am Schnellzugwagen "Köln 16 223", welcher wie ein Jahr zuvor der Speisewagen völlig entkernt wurde. Am 15. März war von der alten Inneneinrichtung bis auf den Grundriss nichts mehr zu sehen, und am 23. April stand bereits der neue, alte Abteilgrundriss.

Nachdem im Frühjahr zunächst die Arbeiten im Inneren des Wagen durchgeführt wurden, folgten in Juli und August die Arbeiten am Außenstrich. Diese Arbeiten wurden weitgehend abgeschlossen (die letzte Lackschicht erfolgte allerdings erst in Bösingfeld), so dass ab September im Inneren weiter gearbeitet werden konnte. Hier standen als nächstes der Austausch der Verglasung auf Sicherheitsglas sowie die Verkleidung der Dachwände an.

Danach erfolgte das Verlegen des Fußbodenbelages und Einbringen der Sitze und Gepäcknetze. Die Metaller erledigen nebenbei die Anfertigung eines neuen Unterbodenkastens für die Luftheizung sowie die Neuanfertigung von Zurrösen, wie sie für Fährwagen typisch waren.
Die Fertigstellung dieser Arbeiten erfolgte bis zum 28. März 2003. Am 29. März wurde nach einem Sekt- und Presseempfang für die Beteiligten der Aufarbeitung der Wagen ins Extertal überführt. Hier standen noch Arbeiten an der Bremse auf dem Programm, nach deren Erledigung dann der Wagen zur bahnamtlichen Abnahme vorgestellt wurde. Seit dem 13. Mai 2003 ist der Waggon abgenommen und steht dem Betrieb zur Verfügung.


Blick auf die Grundkonstruktion der Abteile in Fachwerkbauweise.


Anschließend werden die Wände mit Wandplatten verkleidet.


Blick auf Details vor der Sandstrahlung des Wagenkastens: Außenhaut, Dach und Detail über dem Einstiegsbereich, wo Teile der Beblechung auszutauschen sind.


Wagen "16 223 Köln" wird am 9. Juli gesandstrahlt.


Anschließend folgte die Neulackierung des Wagenkastens im flaschengrünen Anstrich der 50er Jahre (RAL 6007). Das Dach erhielt einen Anstrich in RAL 9006 "Weißaluminium".


Blick auf das alte Fabrikschild, welches gesäubert und nach dem Sandstrahlen wieder angeschraubt wurde. Daneben der Wagen nach der Neulackierung.

 


Die Teilnehmer der A+L-Maßnahme der "inaba" auf dem Gruppenbild.